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Die Horden aus dem Norden – das Herbstlager der Jubla-Minischar Stüsslingen-Rohr 2020

 

Alle Wikingerstämme der Umgebung bekamen eine Einladung zum Geburtstagsfest des grossen Jarl Ragnars. Dazu wurden alle Kinder von den LeiterInnen einzeln zu Hause abgeholt und zur Besammlung auf den Kirchplatz in Stüsslingen gebracht. Es wurde gefeiert bis plötzlich der Seher ein grosses Desaster prophezeite, das am 29. des 9. Monats nach dem nordischen Jahreszyklus über Jarl Ragnars Wikingerstamm komme. Um ihm zu helfen, zogen alle Stämme, welche zum Fest eingeladen wurden, mit Jarl Haraldssons Stamm zu seinem Dorf.

 

Unter diesem Motto machte sich die Jubla Stüsslingen mit dem Car auf nach Oberiberg, von da ging es weiter nach Hoch-Ybrig mit der Luftseilbahn. Insgesamt nahmen rund 80 Kinder, LeiterInnen und Hilfspersonen am Lager teil. Dort angekommen wurden wir vom ersten Schnee überrascht, und wir machten das Beste daraus: Ein toller Nachmittag an dem sich Kinder und Leiter so richtig austoben konnten: Schneemänner und Iglus wurden gebaut, Schlittelrennen veranstaltet und auch die erste Schneeballschlacht durfte nicht fehlen. Wie jedes Jahr gab es natürlich viele Geländespiele, es wurde gebastelt, am Lagerfeuer gesungen und vieles mehr.

 

 

Das Wochenprogramm hatte selbstverständlich einen Zusammenhang mit der dunklen Prophezeihung des Sehers, und tatsächlich wurde das Lager am 29. Tag des 9. Monats von Sven dem Schrecklichen angegriffen. Glücklicherweise konnten Jarl Ragnar und seine verbündeten Sven besiegen und in die Flucht schlagen. Am Abend wurde gefeiert. Noch in dieser Nacht wurde allerdings klar, dass Sven den wertvollsten Besitz des Stammes gestohlen hat: Das heilige Diadem des Donnergottes Thor! Dieses wurde in einem Nachtgeländespiel zurückerobert.

 

Die ganze Woche hindurch wurde immer wieder gegen Sven gekämpft, ob auf hoher See oder auf dem Land. Alle diese Gefechte steuerten auf eine entscheidende Schlacht hin. Ein letztes grosses Kräftemessen, in welchem Sven endgültig besiegt werden konnte. So haben wir am Freitagmorgen seine Burg angegriffen und ihn, obwohl er lange Widerstand leistete, besiegt. Das musste natürlich gefeiert werden, aber so richtig. Also gab es am Abend ein grosses Fest mit einem Wikingeressen, einer Feuershow, einem Feuerwerk und natürlich, wie an jedem Wikingerfest, wurde auch das Tanzbein geschwungen.

 

 

Die Eltern wurden täglich mit einem aktuellen Podcast über die Geschehnisse im Land der Wikinger informiert. So mussten sie nicht ahnungslos zuhause warten, sondern konnten sich über die aktuellen Wikingerkämpfe und das Lagerleben berichten lassen und sich so auf dem neusten Stand zu halten. Dieses Angebot wurde rege benutzt. Wir sind sehr glücklich, dass alles so rund lief, wir keine Kranken hatten, wir Quarantäne-frei nach Hause durften und alle gesund, natürlich aber auch übermüdet in Stüsslingen ankamen. Wir bedanken uns herzlich bei allen, welche das Lager möglich machten und sich bemühten, dass alles klappte: Die Lagerleitung, die Küchencrew, welche uns immer kulinarisch verwöhnte und unsere Sponsoren, welche uns mit Ressourcen und finanziellen Beiträgen unterstützten. Wir freuen uns heute schon wieder auf nächstes Jahr, dann aber im Sommer!

 


Der Jubla-Tag 2020 in Stüsslingen

Wie jedes Jahr war auch am Samstag 12. September, der nationale Jubla-Tag. Bei so einem Event hat natürlich auch die Jubla Stüsslingen mitgemacht. Der Jubla-Tag ist dazu da, um Kindern, welche nicht in der Jubla sind zu zeigen, was wir alles machen und wofür wir stehen. Eingeladen sind alle, die Lust haben zu kommen. Wir konnten am Samstag unter den etwa 40 Kindern, die am Anlass mit gemacht haben nicht nur bekannte, sondern auch viele neue Gesichter begrüssen. Für diesen Tag planten die beiden Leiterinnen Lara und Lisa ein für die Jubla nur zu typisches Geländespiel. Die Kinder hatten die Aufgabe, in Gruppen auf diversen Posten Geld zu verdienen. Einen Parkour über den Spielplatz, ein Kubbspiel, einen Tanzposten und vieles mehr hatten die Kinder zu absolvieren, um Farbe und anderes Material zu kaufen und die Jubla-Tag-Flagge zu dekorieren. Ziel war es, die Flagge so schön wie möglich zu gestalten. Der ganze Nachmittag war ein Plausch für gross und klein. 


Bald ist es soweit!


#sompfi20


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Die momentanen Umstände verunmöglichen uns leider eine zielorientierte Lagerplanung, ohne das Risiko einzugehen, viel unnötigen Aufwand und evtl. auch Kosten auf uns zu nehmen. Ein abwechslungsreiches, attraktives und vor allem auch sicheres Pfingstlager auf die Beine zu stellen, erscheint uns deshalb nicht realistisch. Das OK Pfingstlager hat deshalb in Absprache mit der Scharleitung entschieden, das Pfingstlager 2020 leider abzusagen. Wir richten uns mit unserem Entscheid ebenfalls an die Empfehlung von Jungwacht Blauring Schweiz, welche nicht davon ausgehen, dass Pfingstlager in diesem Jahr stattfinden können. Wir hoffen, dass ihr diese Entscheidung versteht und bitten euch um Verständnis. 

 

In Anbetracht der Situation haben wir uns aber entschieden, das Pfingstlager in die Sommerferien zu verschieben. Das «Sommerpfingstlager» wird in einem ähnlichen Rahmen wie das normale Pfingstlager stattfinden, ebenfalls ein Zeltlager sein und voraussichtlich 3 – 4 Tage dauern. Haltet euch dafür doch schon einmal folgendes Datum frei: Donnerstag, 09. – Sonntag, 12. Juli 2020. Wir freuen uns sehr auf dieses «Sommerpfingstlager» und sind fest überzeugt, damit allen Kindern und auch den Leitenden eine tolle Alternative bieten zu können. Sopfila ahoi!



#jublazuhause


Der erste Scharanlass 2020: eine eisige Angelegenheit

Trotz des wenigen Schnees in der ganzen Schweiz hat sich die Jubla Stüsslingen nicht einschüchtern lassen, wir gingen schlitteln! Am letzten Sonntag wagten sich die ca. 30 Kinder und 15 Leiter auf den Kerenzerberg am Walensee auf eine etwa 7 Kilometer lange Schlittelpiste. Der alte, langsame und klapprige zwei Personen Sessellift auf dem man 15-20 Minuten pro Abfahrt verbrachte war jedoch ein Erlebnis für sich. Ein guter Moment, um die schöne Aussicht auf den See und die Kurfürsten zu geniessen und die frische Bergluft auf sich wirken zu lassen. Oben angekommen gab es keine Zeit zu verlieren und es wurde direkt losgeschlittelt. Die glatten und eisigen Kurven sorgten für das ein oder andere Herumgepurzel, woraufhin man glücklicherweise aber immer wieder zurück auf den Schlitten hocken und weiterfahren konnte. Nur Schade war, dass in den unteren Metern der Piste Schnee ein sehr knappes Gut war, weshalb man oft vom Asphalt auf dem Boden ausweichen musste. Nach einigen energieraubenden Abfahrten war es dann aber auch wieder an der Zeit, nach Hause zu gehen. So nahmen wir um etwa 16:00 Uhr den Bus in Filzbach nach Mühlehorn. Müde und bereit für ein grosses Znacht kamen wir dann pünktlich um 18:30 Uhr in Stüsslingen an.