Lagerpodcast


Der Jubla-Tag 2020 in Stüsslingen

Wie jedes Jahr war auch am Samstag 12. September, der nationale Jubla-Tag. Bei so einem Event hat natürlich auch die Jubla Stüsslingen mitgemacht. Der Jubla-Tag ist dazu da, um Kindern, welche nicht in der Jubla sind zu zeigen, was wir alles machen und wofür wir stehen. Eingeladen sind alle, die Lust haben zu kommen. Wir konnten am Samstag unter den etwa 40 Kindern, die am Anlass mit gemacht haben nicht nur bekannte, sondern auch viele neue Gesichter begrüssen. Für diesen Tag planten die beiden Leiterinnen Lara und Lisa ein für die Jubla nur zu typisches Geländespiel. Die Kinder hatten die Aufgabe, in Gruppen auf diversen Posten Geld zu verdienen. Einen Parkour über den Spielplatz, ein Kubbspiel, einen Tanzposten und vieles mehr hatten die Kinder zu absolvieren, um Farbe und anderes Material zu kaufen und die Jubla-Tag-Flagge zu dekorieren. Ziel war es, die Flagge so schön wie möglich zu gestalten. Der ganze Nachmittag war ein Plausch für gross und klein.

 

Bald ist es soweit!!!

Informationen Corona-Virus


Die momentanen Umstände verunmöglichen uns leider eine zielorientierte Lagerplanung, ohne das Risiko einzugehen, viel unnötigen Aufwand und evtl. auch Kosten auf uns zu nehmen. Ein abwechslungsreiches, attraktives und vor allem auch sicheres Pfingstlager auf die Beine zu stellen, erscheint uns deshalb nicht realistisch. Das OK Pfingstlager hat deshalb in Absprache mit der Scharleitung entschieden, das Pfingstlager 2020 leider abzusagen. Wir richten uns mit unserem Entscheid ebenfalls an die Empfehlung von Jungwacht Blauring Schweiz, welche nicht davon ausgehen, dass Pfingstlager in diesem Jahr stattfinden können. Wir hoffen, dass ihr diese Entscheidung versteht und bitten euch um Verständnis. 

 

In Anbetracht der Situation haben wir uns aber entschieden, das Pfingstlager in die Sommerferien zu verschieben. Das «Sommerpfingstlager» wird in einem ähnlichen Rahmen wie das normale Pfingstlager stattfinden, ebenfalls ein Zeltlager sein und voraussichtlich 3 – 4 Tage dauern. Haltet euch dafür doch schon einmal folgendes Datum frei: Donnerstag, 09. – Sonntag, 12. Juli 2020. Wir freuen uns sehr auf dieses «Sommerpfingstlager» und sind fest überzeugt, damit allen Kindern und auch den Leitenden eine tolle Alternative bieten zu können. Sopfila ahoi!



#jublazuhause


Der erste Scharanlass 2020: eine eisige Angelegenheit

Trotz des wenigen Schnees in der ganzen Schweiz hat sich die Jubla Stüsslingen nicht einschüchtern lassen, wir gingen schlitteln! Am letzten Sonntag wagten sich die ca. 30 Kinder und 15 Leiter auf den Kerenzerberg am Walensee auf eine etwa 7 Kilometer lange Schlittelpiste. Der alte, langsame und klapprige zwei Personen Sessellift auf dem man 15-20 Minuten pro Abfahrt verbrachte war jedoch ein Erlebnis für sich. Ein guter Moment, um die schöne Aussicht auf den See und die Kurfürsten zu geniessen und die frische Bergluft auf sich wirken zu lassen. Oben angekommen gab es keine Zeit zu verlieren und es wurde direkt losgeschlittelt. Die glatten und eisigen Kurven sorgten für das ein oder andere Herumgepurzel, woraufhin man glücklicherweise aber immer wieder zurück auf den Schlitten hocken und weiterfahren konnte. Nur Schade war, dass in den unteren Metern der Piste Schnee ein sehr knappes Gut war, weshalb man oft vom Asphalt auf dem Boden ausweichen musste. Nach einigen energieraubenden Abfahrten war es dann aber auch wieder an der Zeit, nach Hause zu gehen. So nahmen wir um etwa 16:00 Uhr den Bus in Filzbach nach Mühlehorn. Müde und bereit für ein grosses Znacht kamen wir dann pünktlich um 18:30 Uhr in Stüsslingen an.

 


Die Jubla feiert Weihnachten

Kurz vor den Winterferien hat sich die Jubla auch dieses Jahr wieder getroffen, um zusammen ein kleines Weihnachtsfest zu veranstalten. Im Jublaraum genossen die Kinder und Leiter ein gemütliches Beisammensein mit Spielen, Basteln und einer schönen, festlichen Stimmung. Aber plötzlich: «Oh Nein, wo ist unser Essen? Es wurde gestohlen!» Die Kinder machten sich mit den Leitern und mit Fackeln ausgerüstet auf in die Dunkelheit, um den Essen wieder zu finden, damit sie ein Znacht haben. So machen sie sich auf die Suche nach essbarem, und siehe da: bei verschiedenen Posten finden sie Dinge wie Sirup und Maroni. Sobald alle Gruppen im Ankunftsort beim viereckigen Wäldli bei der Jubla-Feuerstelle eingetroffen sind bereiteten sie gleich ihren Punsch, Tee, ihre Maroni und so weiter vor. Zum Znacht gab es dann feine Wienerli vom Feuer und Brot. Nach dem leckeren Essen liessen wir den Abend gemeinsam in der Natur am Lagerfeuer mit Gesang ausklingen, bis wir wieder pünktlich um 19:30 im Jublaraum waren.

 


Das Dorf – Die Jubla Stüsslingen im Lagerfieber

 

Am 28.09.19 machte sich die Jubla-Minischar Stüsslingen-Rohr auf den Weg nach Selva bei Sedrun, dem scheinbar perfekten Dorf in dem es einem vorkommt als gäbe es keine Probleme. Doch schon sind wir mit den Dorfbewohnenr unterwegs steigen wir in den falschen Zug und landen in Andermatt. Halb so schlimm, dann gibt es eben einen Fussmarsch nach Rueras, glücklicherweise haben ja alle ihre Wanderschuhe montiert. Da wartet aber schon ein weiteres Problem; Auf dem Oberalppass streiten sich Sekretärin und Gemeindspräsidentin und können sich nicht auf die Route einigen. So trennen sich die Wege der grossen Gruppe, welche eine wunderschöne zweitägige Wanderung inklusive SAC-Hütte unternehmen und der kleinen und mittleren Gruppe, welche den kürzeren Weg zum Lagerhaus nimmt und den Abend gemütlich mit ein wenig Wellness abschliesst.

 

Am nächsten Mittag kehren auch die Bestreiter der grösseren Wanderung zurück und alle werden herzlich im ach so tollen Dorf willkommen geheissen. Doch nicht lange dauert es und die erste erschreckende Nachricht wird kundgegeben. Die goldene Henne, der Schatz des Dorfes wurde gestohlen! Glücklicherweise konnten die Teilnehmer diese am Abend wieder finden und der Tag war gerettet, fast jedenfalls. Denn der Bestatter, Don Simon hatte eine traurige Nachricht zu verkünden: Beatrice Leistift, die Sekretärin ist auf der Wanderung einen traurigen Tod gestorben. Auch am nächsten morgen lag ein Problem vor, der Dorfladen, geführt von Mirco Gross, liegt kurz vor dem Konkurs und braucht die Hilfe der TN’s um ihn wider auf seine Beine zu stellen. Der Abend, verbracht mit Sternkunde und philosophischen Denkanstössen ist eher entspannend. Aber am Ende des Tages gibt es auch hier eine schockierende Nachricht. Mirco Gross, der Dorflädelibesitzer verleidete an einer Lebensmittelvergiftung und starb wegen abgelaufener Wasabi-Nüsse!

 

Auch am Dienstag morgen hören die merkwürdigen Ereignisse nicht auf, denn im Dorf ist das Wasser verschmutzt. Der Brunnenmeister steht vor einem Rätsel. Am Nachmittag spielen wir alle zusammen ein grosses Räuber und Polizei im ganzen Dorf. Am Abend machten wir die Rückwärtsshow, bei der die Teilnehmerin Gruppen ein Video drehen mussten, das wenn man es Rückwärts abspielt normal, also vorwärts aussieht. Mit Rückwärts-Zungenbrechern und torkeligen Gängen sorgte das bei allen für Gelächter.

 

Was diese fragwürdigen Vorkommnisse in diesem „perfekten“ Dorf auf sich haben, kommt erst in den nächsten Tagen aus, wenn das ganze Rätsel aufgelöst wird. Alle Jublakinder von gross bis klein sind gespannt darauf, was in diesem Lager noch passieren wird.

 

 

Das Dorf – weiter gehts mit den merkwürdigen Ereignissen

 

Frisch und munter waren am Mittwochmorgen alle bereit um am alljährlichen Turnfest des Dorfes teilzunehmen. Darüber freute man sich eigentlich auch, das einzige Problem war dabei die unzureichende Planung der Oberturnerin Leonie Los, was das ganze Erlebnis ein wenig milderte. Nichts desto trotz ging es am Nachmittag enthusiastisch mit der «Aktion 72 Minuten» weiter, bei der die Kinder, wie der Titel es schon verrät, 72 Minuten Zeit haben um so viele Aufgaben wie möglich zu lösen. Je mehr Aufgaben, desto mehr Punkte. Nach diesem Stress freuten sich natürlich alle auf das klassische Lager-Abendessen: Fotzel-schnitte. Im Abendprogramm stand das Atelier an, in dem jedes Kind unter verschiedensten Themen von Häkeln über klassisches Basteln bis hin zu Arbeiten mit Holz wählen konnte. Dabei entstanden auch das eine oder oder andere schöne Kunstwerk. Doch dann werden wir von einer Nachricht aus dem friedlichen Handwerkeln gerissen! Denn heute ist unsere Oberturnerin, Leonie Los gestorben. Immer mehr scheinen die Todesfälle weniger wie ein Zufall und der Gedanke, jemand steckt hinter all dem kommt auf einmal auf. Allerdings freuen sich die Kinder trotzdem auf ihren wohlverdienten Schlaf, der aber nicht allzu lange anhält! Um etwa 1:30 werden alle geweckt, da das Haus brennt! Sie hatten die Aufgabe, Geld zu verdienen, für dieses Geld Wasser und feuerfeste Kleidung zu kaufen und dann in der Dusche das Feuer zu löschen. Sind alle soweit, dass sie ihr Feuer gelöscht haben dürfen sie wieder zurück ins Bett.

 

Am Donnerstagmorgen durften nach diesen Strapazen natürlich alle ein wenig länger schlafen. Kurz darauf sind alle ausser sich, weil der Wirt tot aufgefunden wurde! Verzweiflung und die Angst, bald kein Essen mehr zu haben ist da. Glücklicherweise tauchen 2 Hobbyköche auf, welche die Situation im Griff haben, man könne ja einfach selbst kochen. So machte sich die ganze Jublaschar auf in den Wald, um da über dem Feuer 7 verschiedene Gerichte herzuzaubern. Vollgestopft mache wir unsere Verdauungsspaziergang zurück ins Lagerhaus, wo es direkt mit den «Fightgames» weitergeht, bei denen man mal so richtig alles rauslassen kann. Beim «Kämpfen und Raufen» stand nach ein paar klassischen, ein wenig aufgepeppten Kreisspielen ein riesiges «Capture the Flag» im ganzen Dorf an. Bei diesem Spiel gibt es 2 Teams, die je eine Basis mit einer Fahne haben, die es zu erobern gilt. Das Team, das die Fahne des fremden Teams zu seiner eigenen in die Basis bringt, gewinnt. Am Abend wird vom ganzen Dorf, um gegen die merkwürdigen Ereignisse vorzugehen der Übeltäter der für das Misstrauen sorgt, gesucht. So bauen sie über den Abend hinweg ein Sicherheitssystem mit Kameras rund ums Haus und erlernen Fähigkeiten, um die Übeltäter zu überführen. Nach diesem Geländespiel schauten wir uns die Kameras rund ums Haus an und siehe da: Ein paar komische Gestalten in langen Roben mit Fackeln schlendern ums Lagerhaus. Alle schauen gespannt aus dem Fenster und sehen ihn: den Orden! Doch was es mit dem Orden Auf sich hat erfuhren wir alle erst am nächsten morgen.

 

 

 

So standen alle in allerfrische um 9:00 da, um «den Orden» zu finden. Und da entdeckten wir den eingesperrten Motzi des Dorfes, Joahnn. Er war gefangen und umhüllt von extrem vielen Schlössern, die es zu öffnen galt. Plötzlich fiel eine Nachricht vom Himmel: Unvollständige Koordinaten zu den Schlüsseln der Schlösser. Als nach langer Arbeit Motzi wieder befreit war, rannten plötzlich alle Mitglieder des Ordens über den Platz, da gab es kurzerhand ein Fangnis durch das ganze Dorf. Als alle Bösewichte geschnappt worden sind gestand Johann etwas, das er schon lange auf dem Herzen Trug: Seine Liebe zu Gunhilde Spielmann, der Theaterchefin. Er hielt um seine Hand an und lud das ganze Lagerhaus zu seiner Hochzeit am Abend darauf ein. Den Nachmittag verbrachten wir uns auf das Fest vorzubereiten. Dabei lernten die Kinder Volkstänze, bastelten ein Hochzeitsgeschenk und vieles mehr. Dabei stieg natürlich schon die Vorfreude auf den letzten Abend. Pünktlich um 18:00 gab es an diesem Abend ein exklusives Festmahl, nämlich ein dreigängiges Menü mit leichtem Salat zur Vorspeise, einem feinen Cordon bleu als Hauptgang und einer leckeren Vanille-glace mit Waldbeeren zum Dessert. Schon bald darauf ging es mit der Hochzeit weiter, bei der sich das Brautpaar nicht hat lumpen lassen. Ein grandioses Fest mit anschliessender Afterparty, die natürlich auch nicht fehlen darf. Den ganzen Abend lang tanzen wir und machten diverse Partyspiele, bis dann doch alle einmal ins Bett mussten.

 

Am nächsten Morgen stand auch schon die Abreise an. Während die Leiter das Haus putzten und alles Material bereit machten, assen die Kinder gemütlich ihr Frühstück, packten ihren Lunch und spielten Spiele. Um ca. 11:00 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Bahnhof Tschamut-Selva um erschöpft nach Hause zu fahren. Nach einer über 4-stündigen Fahrt werden alle Kinder sehnlich von ihren Eltern willkommen geheissen. Nach einem grossen Danke an alle und einem schönen Abschied gehen dann nach einer wunderbaren, ereignisvollen und aufregenden Woche müde und ausgelaugt nach Hause.

 

Gerne möchten wir uns noch für all unsere Sponsoren bedanken, welch uns mit grosszügigen Gesten diese Woche erleichtert haben. Herzlichen Dank an die Dr. Oetker AG/SA, der Landi Aarau-West AG, der HUG AG, dem Migros-Genossenschafts-Bund, der Axpo Holding AG, der Eptinger AG, der Dropa Drogerie, Appenzeller natürliche Gärten, dem Kobau, Holzbau-Metallbau, dem Erni Obstbau, der Widmer Druck AG, der Rivella AG, der Clientis Bank Aareland AG und der Coop Genossenschaft.

 

 

Ein ganz besonderes Danke natürlich an die Röm.-Kath. Kirchgemeinde Stüsslingen, die Ref. Kirchgemeinde und die Gemeinde Stüsslingen, welche unsere Jubla während des ganzen Jahres tatkräftig unterstützt.