Peter & Paul Jubiläum


Ein lyrischer Rückblick auf den Lagerrückblick

Nun möchte ich euch diesen Bericht schicken,

da wir am letzten Samstag auf das Lager zurückblickten.

Am Anfang taten viele in der Kirche sitzen,

diese konnten dort die Engelsstimmen der Jublaner erwischen.

Auch die Stimme von Manu Hartmann und das Klavierspiel von Shanky Wieser mussten wir nicht missen.

„Danach gibt es Risotto und einen Rückblick auf das Lager!“ liess man die versammelte Menschenmenge wissen. Danach sich viele aus ihren Sitzen rissen,

und sie sich vis-a-vis setzten an langen Tischen.

Draussen hörte man schon das Zischen,

die Köche sich Schweissperlen von der Stirn taten wischen,

zusätzlich sie diverse Zutaten mischten.

Risottos zweierlei wir auftischten,

viele konnten von beiden eine Portion fischen.

Danach taten viele ihre Blicke auf die Leinwand richten,

um die diesjährige Diashow zu sichten.

Fotografisch tat diese vom Lager berichten.

Einige zu einer weiteren Runde Essen schritten,

da liessen sich viele nicht zweimal bitten!

Danach durfte man den Lagerfilm erblicken,

zum Zeigen, wie die Jublaner aus Stüsslingen-Rohr so ticken.

Zu guter Letzt durfte man noch Vergessenes aus dem Lager aus der Fundkiste picken,

bevor zuletzt die Lichter im Raume erlischten.

Wir jetzt schon wieder auf das nächste Lager mit Freude vorausblicken!

 

Sie lasen einen Rückblick auf den Lagerrückblick – Einen lyrischen.

 

Wir möchten uns bei allen bedanken, die beim Lagerrückblick dabei waren und bei Eliane Bucher und Celine Bader, die jenen ausgestaltet haben. In Retrospektive auf das Lager möchten wir uns bei allen Eltern Bedanken, die uns wiederum ihr Vertrauen geschenkt und uns ihre Kinder anvertraut haben, bei allen Sponsoren und Helfern, die dieses Lager erst ermöglicht haben und last but not least bei allen Teilnehmenden, ohne welche eine solche Woche nicht denkbar wäre.


"Leinen los!" für die Jubla-Minischar Stüsslingen-Rohr

Ein nebliger Morgen. Meeresrauschen. Möwenlaute hallen durch die Luft. Kuriose Gestalten haben sich auf dem Kirchenplatz, welcher wie ein Schiffspier anmutet, versammelt. Der Kapitän und sein erster Matrose begrüssen die dahereilende Jungmannschaft, die nur ein Ziel hat: sie wollen Matrosen auf der sagenumwobenen „Jublanik“ werden. Sie treffen auf viele weitere Leute: chinesische Touristen, die lauter Selfies schiessen, ein ganzer Junggesellinenabschied, eine urchige Schweizer Familie, die Co-Kapitänin und die Sekretärin, auf einen junggebliebenen Australier und zuletzt auch auf eine deutsche Familie. Es geht los! Über einige Zwischenstationen legt die Jublanik mitsamt den angehenden Jungmatrosen ab. Das Ziel: Les Bois.

 

 

Ein Matrose muss sich in vielen Disziplinen beweisen können: bei Theatern und sonstigen Darbietungen zeigen sie, dass sie ein ganzes Schiff animieren können. Ob sie auch einen ganzen Ozeandampfer reinigen können, zeigt sich bei einem Geländespiel. Doch diese Kreuzfahrt geht nicht ohne Zwischenfälle von statten. Die Junggesellin wird in der Nacht kaltblütig ermordet. Die angehenden Matrosen finden heraus, dass es eine ihrer Kolleginnen war. Motiv: Eifersucht.

 

Dies bleibt nicht der einzige Vorfall: das Schiff läuft auf Grund. Wasser dringt in den Bug ein. Mit einem waghalsigen Manöver kann der erfahrene Kapitän das Schiff noch an eine scheinbar einsame Insel steuern. Dort angekommen müssen auf einer Wanderung durch die Wälder dieses Eilands die Werkzeuge gefunden werden, um den alten Kahn wieder fahrtüchtig zu machen. Auch dies gelingt der tapferen Jungmannschaft.

 


 

Natürlich trifft man in hiesigen Gewässern auch auf Piraten. Sie entfachen auf der Jublanik ein Feuer und lassen das Amulett des Kapitäns mitgehen. Das Feuer kann gelöscht werden, doch das Amulett bleibt verschollen. Die Piraten müssen es mit nach Tortuga genommen haben. Auf dieser Insel treiben sich viele zwielichtige Gestalten herum, welche die Schiffsmannschaft missgünstig beäugen. Doch sie finden heraus, wo sich das Amulett befindet und sie können es dem Piratenkönig bei der Übergabe abluchsen und erfolgreich von der Insel fliehen.

 


 

Doch trotzdem ist die Frage noch ungeklärt, welches die neue Crew von Captain Hook wird. Dies wird jeweils am Ende des Tages geklärt. Die Gruppen können sich mit erspieltem und erarbeitetem Geld Schiffe kaufen, diese mit Sternen besetzen und in ein mit einem Rasternetz überspannten Ozean platzieren. Die anderen Gruppen haben dann wie bei einem Schiffeversenken die Möglichkeit, die Schiffe der anderen Gruppen abzuschiessen und so zu versenken. Am Ende hat sich die Gruppe der Südsee durchgesetzt und so wurden sie die neue Crew der Jublanik.

 

Anzumerken ist auch die Kombüse, bestehend aus ehemaligen Leitern der Jubla-Minischar, aus beinahe Jublanern und einem aus fremden Gewässern. Sie bekochten die Matrosen stets vorzüglich. So wurde die Kreuzfahrt zu einem Gourmet-Trip. Und so legte die Jublanik eine Woche nach Start der Kreuzfahrt wieder in Stüsslingen an. Mit müden, aber glücklichen Matrosen, ebenso müden aber zufriedenen Leitern, vielen Fundsachen und einem grossen Seemannskoffer voller Erinnerungen. (Text: Franz Achermann, Bilder: Eliane Bucher)

 



Jubla-Tag 2018: Stüsslingen stand Kopf

Der nationale Jublatag stand an diesem Samstag neben dutzenden anderen Gemeinden auch in Stüsslingen an. Um 15:00 Uhr fanden sich über 30 Kinder auf dem Sportplatz ein.

 

 

In sechs Gruppen eingeteilt hatten diese nun das Ziel, in einem Geländespiel möglichst viele Teilnehmer für ihre eigene Jubla-Schar zu gewinnen. Dies erreicht man am besten, indem man möglichst viele tolle Anlässe in sein Jahresprogramm aufnimmt. Diese musste man sich mit den bei verschieden sportlichen Aufgaben verdienten Münzen erkaufen. Korbbälle wurden geworfen, Kreidebilder gezeichnet (und auch wieder gewässert), Tänze getanzt, Lieder gesungen und Gesichter bemalt. Es wurde viel gerannt, geschwitzt und gespielt, bis das Geländespiel nach zwei Stunden sein Ende fand.

 


 

Von weitem hätte man denken können, dass Ferdy Kübler und Hugo Koblet wieder auf der Strasse sind, welche aus der tiefstehenden Abendsonne dahingefahren kommen. Doch es waren zwei sehr vertraute Gesichter, welche sich noch zu uns gesellten. Es waren Fabian Soland und Thomas Bucher, ihres Zeichen Co-Scharleiter, welche im sportlichen Velo-Tenue angeradelt kamen. Als Mitglieder der Kantonsleitung statteten sie uns einen Besuch im Namen des Kantons ab. Welche Ehre uns hier zu Teil wurde!

 

Zum zweiten Teil waren auch Eltern und sonstige Interessierte geladen, welche zusammen Grilladen und ein üppiges Salatbuffet geniessen konnten. Bei schönstem Spätsommer-Wetter konnten wir so alle zusammen den Jublatag 2018 ausklingen lassen.

 


 

Wir bedanken uns bei den Organisatoren, namentlich Livia Lochmann, Jennifer Lochmann und Jasmin Soland, welche uns diesen Tag in dieser Form erst ermöglicht haben, bei unserer externen Leitungsperson in der Person von Samuel Probst, welcher uns mit seinen Erfahrungen aus der Jubla Kestenholz tatkräftig unterstützen konnte, sowie bei allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, welche den Jublatag mit ihrer Anwesenheit verschönert haben. (Text: Franz Achermann, Bilder: Eliane Bucher)

 



Jubla-Tag 2018

Zusammen lachen, unvergessliche Augenblicke erleben, singen und geniessen am Lagerfeuer, in abenteuerliche Geländespiele eintau- chen, wandern und unter dem Sternenhimmel übernachten, Zelte bauen und über dem Feuer kochen, eine Schatzkarte zeichnen, sich verkleiden, die Köpfe zusammenstecken und Ideen entwickeln, Verantwortung übernehmen und gemeinsam weiterkommen, besondere Momente feiern, Freundinnen und Freunde fürs Leben finden – das alles und vieles mehr bietet Jungwacht Blauring. – Die Jubla bedeutet Freizeitspass & Lebensschule.

 

Bist du neugierig? Dann komm vorbei und entdecke Jungwacht Blauring. Es erwartet dich ein vielseitiges Schnupperprogramm mit Kindern aus deiner Umgebung. Auch deine Eltern sind herzlich eingeladen, teilzunehmen.

 

Unser Jubla-Tag

Was wäre die Jubla ohne die tollen Geländespiele? Genau deswegen, machen wir am Jubla-Tag ein super Geländespiel über unsere Jubla! Der Spass beginnt am Nachmittag um 15.00 beim Turnplatz. Alle Kinder ab der 1. Klasse sind gerne dazu eingeladen. Gegen 18 Uhr gibt es dann gleich vor Ort ein kleines Grillfest, wo wir natürlich auch Leute empfangen, die am Nachmittag leider nicht dabei waren. Klingt das nicht nach einem super Jubla-Tag? Wenn's dich interessiert, melde dich doch bei den Verantwortlichen fürs Geländespiel an, komm vorbei und hab Spass am 2. Nationalen Jubla-Tag mit der Jubla- Minischar Stüssligen-Rohr! Wir freuen uns!

 

Datum: Samstag, 8.9.2018

Zeit: 15.00 Uhr bis ca. 22.00 Uhr

Treffunkt: Beim Turnplatz in Stüsslingen

Kleidung: Dem Wetter entsprechende Kleidung

Mitnehmen: Etwas zu trinken, gute Laune und für später natürlich Freunde, Familie und Interessierte

 


Herbstlager 2018 - Ab auf die Jublanik

Besch ou du bereit för es Abentür uf hoher See? 🌊  De Captain Hook ond si erschti Matros, de Effe Ramazotti, zöue uf de! 👨🏻‍✈️ Me Infos fendsch du scho baud i dim Briefchaschte👨🏻‍✈️  🤗 📬💯


Auf der Suche nach Mister X


Kapfila 2018: Drei traumhafte Tage auf dem Olymp

Als am Mittwochmorgen vor Pfingsten ein paar Gestalten auf den Feldern bei den Muttenhöfen in Solothurn über die tau- und regennassen Wiesen stapfen, ahnt noch niemand, wie wundervoll das kommende Pfingstwochenende sein wird. Mit rund 450 Teilnehmenden führt Jungwacht Blauring Kanton erfolgreich ein dreitägiges Zeltlager durch.

 

 

13 Scharen (Ortsgruppen) aus dem Kanton nehmen an diesem dreitägigen Zeltlager Teil. Ein Lager in dieser Grösse wird mehrheitlich von langer Hand geplant, der Aufbau aber findet direkt vorher statt. So sind ab Mittwoch Mitglieder des Organisationskommitees auf dem Platz und unzählige freiwillige Helfende. Gemeinsam stellen wir einen Sarasani; ein Aufenthaltszelt aus zusammengeknüpften Militärblachen, ein Küchenzelt, Materialzelte und ein Eingangstor mit Turm auf. Bei der grössten Baute auf dem Platz übernehmen Outdoor Solutions die Leitung – eine Gruppe von ehemaligen Jungwächtern und anderen jungen Menschen voller Begeisterung und Begabung in Sachen Blachenbauten. Aus 340 Blachen und einem Turm mit zwei Plattformen entsteht ein Zelt, in welches die ganze Lagergemeinschaft passen wird.

 

Diese Lagergemeinschaft reist am Samstagmorgen von ihren jeweiligen Dörfern bis nach Solothurn. Im Schlepptau haben sie alle eine verwirrte Gottheit. Der Göttervater Zeus hat nämlich die Scharen gerufen, sich auf dem solothurnischen Olymp zu versammeln und seine göttlichen Freunde und Freundinnen zu ihm zu bringen. Nachdem die rund 450 Teilnehmenden und Leitenden ihre Schlafzelte eingerichtet haben, können sie sich in Ateliers beschäftigen. Da werden mit Dionysos Figuren aus Früchten geschnitzt, mit Apollo Pfeilbögen gebastelt und Gedichte geschrieben und mit Aphrodite Gesichter künstlerisch geschminkt. So helfen wir den Gottheiten, sich wieder an ihre frühere Form zu erinnern.

 


 

Der alte Glanz der Gottheiten kehrt zurück. Doch wir müssen von Zeus erfahren, dass sein Vater Kronos die Unterweltler versammelt und einen Angriff auf den Olymp plant. Wir glauben aber, dass wir mit dem Bündnis zwischen Zeus und JublanerInnen auch diese Herausforderung erfolgreich meistern können. So verbringen wir diesen regenreichen Abend beruhigt und siegessicher mit Feiern und Festen.

 

Am nächsten Morgen ziehen wir bei Sonnenschein in den Kampf gegen Kronos. Ein Geländespiel findet statt, bei dem die Teilnehmenden auf dem ganzen Lagerplatz und sogar am anderen Aareufer verschiedenste Aufgaben lösen müssen (Dank gebührt hierbei den Pontonieren Solothurn). In gemeinsamer Arbeit erobern wir in diesem Geländespiel Poseidons Dreizack von bösen Sirenen zurück, restaurieren und schmücken eine Zeus-Statue, fliegen mit Pegasus und lassen das heilige Licht auf dem Olymp so hell erleuchten, dass wir uns vor keinen Bösewichten mehr fürchten müssen. Schliesslich gelingt es uns auch Kronos festzunehmen. Nach einiger Überzeugungsarbeit willigt Kronos ein, sich fortan vom Olymp fernzuhalten. Wir sind in Sicherheit!

 


 

Zum Dank verspricht uns Zeus eine Überraschung: am Montag werden für uns die Olympischen Spiele durchgeführt! Nachdem ein Fackelläufer das Olympische Feuer in unser Hauptzelt trägt, teilen wir uns auf und veranstalten einen riesigen Wettkampf. Die jüngeren Teilnehmenden treten in Fussballvariationen, Königsvölkerball und Capture the Flag gegeneinander an, die älteren ausserdem auch in Baseball, Spikeball und Labyrinthball.

 

Mit der Siegerehrung geht das kantonale Pfingstlager dem Ende zu. Während die Götter vom grossen Turm zum Abschied winken und Sprechgesänge in den Himmel rufen, machen sich die Scharen auf den Weg in die Stadt Solothurn, wo sich alle voneinander verabschieden. Die Wege der Ortsgruppen trennen sich und durch ihre individuellen Heimreisen wird das Olympische Feuer und die Freude in den Herzen in den ganzen Kanton getragen. (Text: Raffael Schreiber, Josephine Walter)