Ein Rückblick auf eine unvergessliche Woche im Wallis

 

Wieder einmal konnten wir ein tolles Herbstlager zusammen verbringen. Insgesamt 49 Teilnehmer konnten wir dieses Jahr mitnehmen und mit ihnen eine Woche in Fieschertal verbringen. Das ursprüngliche Motto stand nicht lange im Raum. Bereits am Abreisetag wurde aus „Let’s fetz sprach der Frosch und sprang in den Ventilator“ das Motto „Disney“. Natürlich wollten wir alle Thomas B. Disney helfen seine Filmfiguren wiederzufinden und die Drehbücher vervollständigen. Von Stüsslingen ging es über Olten, Bern, Brigg nach Fiesch, wo uns Shrek und seine Frau Fiona uns in Empfang nahmen. Bei einem Orientierungslauf fanden wir ihre Freunde, Esel und der gestiefelte Kater wieder. Am Abend konnten die Wochengruppen einen eigenen Film kreieren, der ihr Wochenname wurde. Am nächsten Morgen erhielten wir eine Nachricht vom Chef-Zwerg. Die böse Hexe hat ihn auf die Fiescheralp entführt. Nachdem alle ihren Rucksack mit Lunch, Taschenlampe und Getränken gefüllt haben, liefen wir los. Mit der Gondel fuhren wir von Fiesch auf die Fiescheralp um dort eine Rundwanderung zum Aletschgletscher anzutreten. Beim Mittagessen konnten wir den entführten Zwerg zwar befreien, verfolgen aber die Hexe weiter. Später teilten wir uns sogar auf und die Grösseren blieben auf der Alp um die Hexe zu finden. Leider ohne Erfolg. Auch den jüngeren Kindern gelang die Festnahme der Hexe nicht.

 


 

Am Montag zum Mittagessen befanden wir uns schlussendlich alle wieder geduscht im Lagerhaus. Nach dem Essen bastelten wir mit Pinocchio Holzboote, Pfeilbogen, Schlüsselanhänger und vieles mehr. Am Abend fand ein Gottesdienst statt, bei dem alle verschiedene Posten besuchen konnten und schlussendlich wurde im Kreis gesungen und das selbstgemachte Brot geteilt. Toll war natürlich, dass uns Karin noch besucht hat, damit auch die ehemaligen Leiter sehen, was wir alles noch cooles machen. Dienstag war der Tag von Charlie und seiner Schokoladenfabrik. Am Morgen ging es darum Kakao anzupflanzen und dann Schokoladentafeln oder Pralinen herzustellen. Beim Geländespiel fanden wir dann Grandpa Joe und Augustus Glubsch wieder. Am Nachmittag wurden wir selber zu Chocolatiers und gossen unsere eigenen Schokoladentafeln und stellen aus Cornflakes uns Schokolade sogar Skulpturen her. Im nächtlichen Geländespiel mussten wir zusammen die Lieblingspraline von Augustus Glubsch herausfinden, damit der nicht ins Schlaraffenland auswandert. Zum Glück meisterten wir auch diese Hürde und konnten dann endlich ins Bett. Zum Glück konnten wir etwas länger schlafen am Mittwoch. Aber Mogli und Balu aus dem Dschungelbuch nehmen es auch immer mit Gemütlichkeit. Zusammen mit ihnen erforschten wir die schönen Seiten des Dschungels und fanden ihre Freunde wieder. Am Nachmittag halfen wir sogar eine Zeltstadt aufzustellen. Hinter dem Eingangstor befanden sich ein grosses Nomandenzelt und 2 Berliner. Auch gemütliche Hängematten durften nicht fehlen. Für die etwas mutigeren wurde über den Fluss ein Seilbähnchen gespannt.

 


 

Der Donnerstag stand unter dem Motto König der Löwen. Nach leckeren Pancakes ging es gestärkt zu dem Fightgames. Alle wurden dabei nass und dreckig, genauso wie es sein sollte. Sogar ums Mittagessen wurde gekämpft. Am Nachmittag ging es dann mit witzigen Spielen doch etwas ruhiger her und nachdem wir am Abend Disneyfilme vorgespielt haben fielen wir alle müde ins Bett. Schon viel zu schnell war Freitag. Der letzte Tag brach an und wir wurden vom Prinzen zum Ball eingeladen. Cinderella konnten wir am Morgen zu Schönheit verhelfen und sogar die bösen Stiefschwestern konnten wir daran hindern zum Ball zu gelangen. Später räumten wir auf und dekorierten für unseren bunten Abend. Der wurde mit einem leckeren-Gänger begonnen und endete schlussendlich mit einer wilden Party und tollen Spielen. Am Samstag mussten wir trotz Müdigkeit das ganze Haus noch auf Hochglanz polieren. Doch wir wurden rechtzeitig fertig und konnten so fix fertig in Stüsslingen von Eltern und Freunden empfangen werden. Danke an alle, die etwas zum Lager beigetragen haben und an die Eltern, die uns ihre Kinder immer wieder für eine Woche anvertrauen. Es war eine super Woche, die wie nicht vergessen werden! (Text: Jasmin Soland. Fotos: Eliane Bucher)