Goldrausch in Deadwood - Sommerlager 2021

 

Das Lagerhaus gegen einen Zeltplatz eingetauscht

 

Zum ersten Mal in der Geschichte der Jubla-Minischar Stüsslingen-Rohr wagten wir es tatsächlich, ein Zeltlager im Sommer anstatt ein Herbstlager im Haus auf die Beine zu stellen. Eine wunderschöne Woche – beziehungsweise zwei Wochen für das Leitungsteam – verbrachten wir in Trubschachen im Emmental. Unter dem Motto «Goldrausch in Deadwood» tauchten Kinder wie auch Leitende ein in die Welt des wilden Westen.

 

 

Der Plan von Leopold Stocker

Leopold Stocker ist ein wohlhabender Mann mit grossen Plänen. Er und seine Familie möchten Deadwood, eine kleine Provinz im wilden Westen in eine grosse Stadt verwandeln. Dafür aber braucht er Hilfe von der Jubla. Also macht diese sich auf den Weg ins Unbekannte, um Projektleiter Stocker zu helfen, eine grandiose Stadt inmitten der Wüste aufzubauen. Die ersten Tage verlaufen wie am Schnürchen. Viel Gold wird geschürft, die Stadt wird grösser und alles entwickelt sich prächtig.

Plötzlich aber, in einer Nacht wie jeder anderer, werden alle von Geistern aufgeweckt! Was vor sich geht versteht niemand, aber so langsam kommt ein merkwürdiges, unangenehmes Gefühl über die Einwohner von Deadwood. Denn auf dem Friedhof im verbotenen Wald neben der Stadt wurden indianische Zeichen gefunden, dass also irgendetwas faul ist an dieser ganzen Sache bezweifelt nun fast niemand mehr. Es gibt also nur eine Lösung: Der Sache auf den Grund zu gehen. 

 

Mit dem Kriegsbeil zum Sieg!

So macht sich die Jubla auf zum Indianerstamm der Apachen, der fast einen Tagesmarsch von Deadwood weg liegt. Dort erzählt uns der Indianerhäuptling die Geschichte, wie sie damals von ihrem Land vertrieben wurden, von keinem anderen als von Leopold Stocker. Deshalb sind dort auch die Geister, von welchen die Jubla heimgesucht wurde, welchen einen grossen Groll auf die neuen Einwohner der Stadt hegen. Nicht lange später setzt sich die Jubla auf die Seite der Apachen, um ihnen ihr eigentliches Land wieder zurück zu geben. Zusammen versuchen sie nun Geld zu verdienen, um die Stadt von Leopold Stocker wieder zurück zu kaufen.

 

Sobald sie aber alles beisammen haben, will dieser Halunke alles behalten und nichts zurück geben! Für die Indianer und die Jubla gibt es jetzt nur noch eine Option. Einem uralten Ritual folgend graben sie also das Kriegsbeil aus und erklären dem Projektleiter somit den Krieg. Zusammen besiegen sie ihn und ein riesiges Indianerfest wird veranstaltet! Zufrieden und natürlich auch etwas erschöpft kommt die Jubla nach einer Woche wieder aus dem wilden Westen zurück nach Stüsslingen.